Eigene Wege...
... zu finden, ist Ziel und Aufgabe für jeden Menschen auf jedem Feld seines Lebens. Gerade behinderte Menschen stehen immer wieder vor der Aufgabe, ihr individuelles Leben nach ihren eigenen Möglichkeiten und Wünschen – und nicht nach den Normen der Nichtbehinderten – zu organisieren. Die Einrichtungen der Behindertenhilfe und die einzelnen dort tätigen Mitarbeiter haben den Auftrag, ihre Klienten auf deren eigenen Wegen unterstützend zu begleiten. Das klappt dank des großen Einsatzes von Pädagogen, Erziehern, Pflegekräften, Psychologen, Zivildienstleistenden, Angehörigen und vielen anderen auf vielen Feldern sehr gut. In einem wichtigen Lebensbereich allerdings bleiben viele behinderte Menschen auf sich gestellt: Auch engagierte Helfer werden unsicher, wenn es um die Sexualität ihrer Klienten geht und können daher wenig unterstützen.
Das lässt sich ändern. Die Sexualität behinderter Menschen ist inzwischen kein Tabuthema mehr. Wir können heute auf der Basis von wissenschaftlichem Wissen und praktischer Erfahrung ein zielgerichtetes Gespräch mit den Helfern entwickeln, das es ihnen ermöglicht, sich eine ebenso praktikable wie reflektierte Haltung zum alltäglichen Umgang mit diesem Lebensbereich zu erarbeiten. Und wir können den einzelnen Klienten dabei unterstützen, seine eigene, ihm gemäße Sexualität zu entwickeln. Dieser doppelten Aufgabe habe ich mich mit meinem Fortbildungs- und Beratungsangebot Eigene Wege verschrieben. Ich gehe mit Ihnen und Ihrem Team einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Professionalisierung – und mit Ihren Klienten einen großen Schritt auf dem Weg zu mehr Selbstbestimmung.